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Inhalt
Kunsttherapeutische Methoden stellen sowohl in der
ambulanten als auch in der stationären
Behandlung von psychischen Erkrankungen ein wichtiges Handwerkszeug dar. Ziel dieser
Fortbildung ist die Entwicklung einer eigenständigen und fachkompetenten Begleitung
therapeutischer Prozesse mit bildnerischen Medien auf dem Hintergrund einer
ressourcenorientierten therapeutischen Begleitung und eines tiefenpsychologischen
Grundverständnisses. Die Freude am bildnerischen Gestalten und die Bereitschaft zur
Reflexion eigener Gestaltungsprozesse innerhalb der Gruppe bildet eine
Grundvoraussetzung für die Teilnahme. Der Einsatz des Gelernten ist abhängig von den
fachlichen und rechtlichen Möglichkeiten, die sich aus Ihrer Grundqualifikation und Ihrem
jeweiligen Arbeitsfeld ergeben.
Grundkurs (8 Seminare – 96 UE)
- Kunsttherapeutische Selbsterfahrung innerhalb der Gruppe (32 UE)
- Kunsttherapeutische Theorie und Methodik (32 UE)
- Kunsttherapeutische Übung, methodische Reflektion (32 UE)
- Eigenständige Selbsterfahrung mit bildnerischen Medien durch das Führen eines Maltagebuchs
über den Zeitraum von einem Jahr
- Literaturstudium
- Einzel-Bilanzgespräch (50 Min.)
Aufbaukurs (8 Seminare – 96 UE)
- Kunsttherapeutische Selbsterfahrung innerhalb der Gruppe (32 UE)
- Kunsttherapeutische Theorie und Methodik (10 UE)
- Kunsttherapeutische Übung, methodische Reflektion (10 UE)
- Kunsttherapie in der Behandlung spezifischer Störungsbilder (20 UE)
- Praxisanleitung und Supervision zur Anwendung kunsttherapeutischer Methoden im eigenen
Arbeitsfeld (24 UE)
- Literaturstudium
Nach erfolgreicher Teilnahme erhalten Sie eine differenzierte Teilnahmebescheinigung über
die kunsttherapeutische Zusatzqualifikation 'Kunsttherapie in der psychotherapeutischen,
psychiatrischen und psychosozialen Versorgung' *. Hierfür ist die Präsenz bei mindestens 84
Unterrichtseinheiten jährlich erforderlich. Bei höheren Fehlzeiten ist es möglich, versäumte
Seminare kostenpflichtig nachzuholen. |