curriculum 3-07
Kunsttherapeutische/r Fachbegleiter/in für Psychotraumatologie
Inhalt
Dieses Curriculum eröffnet die Möglichkeit, PatientInnen/ KlientInnen mit Traumafolgestörungen, ihrem spezifischen Störungsbild entsprechend, kompetent und qualifiziert zu begleiten. Auf dem Hintergrund der wissenschaftlichen Erkenntnisse der Psychotraumatologie und den Erfahrungen der Traumatherapie soll ein reichhaltiges kunsttherapeutisches Handwerkzeug für die eigene Praxis mit TraumapatientInnen erworben werden. Die Fortbildung beinhaltet die Grundlagen der Diagnostik und Behandlung der Posttraumatischen Belastungsstörung, Dissoziativer Störungen unter Berücksichtigung der traumabedingten Borderline-Erkrankung und komorbider Störungen. Anhand eigener Erfahrung und anschließender methodischer Reflektion werden kunsttherapeutische Interventionen vermittelt, die sich bereits in der Arbeit mit TraumapatientInnen bewährt haben.
Der Einsatz des Gelernten ist abhängig von den fachlichen und rechtlichen Möglichkeiten, die sich aus der Grundqualifikation und dem jeweiligen Arbeitsfeld der TeilnehmerIn ergibt. Eine bereits absolvierte mindestens zweijährige (berufsbegleitende) therapeutische Grundausbildung mit Selbsterfahrungs-anteilen, eine mindestens zweijährige Berufserfahrung im jeweiligen Arbeitsfeld und die Teilnahme an allen Modulen ist Voraussetzung für den Erwerb der Abschlussquaifikation. Nach erfolgreicher Teilnahme an allen Modulen erhalten die TeilnehmerInnen ein Zertifikat über die Qualifikation zur "Kunsttherapeutischen FachbegleiterIn für Psychotraumatologie".

Module aus dem Curriculum 3-06 (Jahresprogramm 2011), für die Sie sich noch anmelden können:
Modul 5: KT in der Behandlung Dissoziativer Störungen (Kurs Nr. 3-56)
Modul 6: Übung, Vertiefung, Supervision:
KT in der Behandlung von Traumafolgestörungen (Kurs Nr. 3-66)

Zusatzseminar aus dem Jahresprogramm 2012:
TraumapatientInnen in der kunsttherapeutischen Gruppe (Kurs Nr. 3-77)

Module aus dem Curriculum 3-07 (Jahresprogramm 2012):
Modul 1: Stressbewältigung und Ich-Stärkung in der KT (Kurs Nr. 3-17)
Modul 2: KT in der Behandlung von Posttraumatischen Belastungsstörungen (Kurs Nr. 3-27)
Modul 3: Ressourcenaktivierung in der KT (Kurs Nr. 3-37)
Modul 4: KT in der Arbeit mit Anteilen der Persönlichkeit (Kurs Nr. 3-47)
Modul 5: KT in der Behandlung Dissoziativer Störungen (Kurs Nr. 3-57)
Modul 6: Übung, Vertiefung, Supervision:
KT in der Behandlung von Traumafolgestörungen (Kurs Nr. 3-67)

Das Curriculum ist als Jahresgruppe konzipiert (s. Anmeldung Curriculum).
Da alle Module in sich abgeschlossen sind, können Sie diese auch einzeln buchen (s. Anmeldung Einzelseminare).Sie erhalten dann jeweils eine Teilnahmebescheinigung. Für das Abschlusszertifikat können die Module des Curriculums als Einzelseminare über einen Zeitraum von maximal 2 Jahren verteilt werden.
TeilnehmerInnen, die bisher noch keine anderweitigen Fortbildungen auf dem Gebiet der Psychotraumatologie / Traumatherapie besucht haben, empfehlen wir die vorgegebene Reihenfolge (Modul 1 bis Modul 6). Versäumte Seminare können nur kostenpflichtig nachgeholt werden können. Bitte entnehmen Sie die Inhalte der einzelnen Module den entsprechenden Kursausschreibungen.

Empfohlene Lit.: Reddemann, L (2001), Imagination als heilsame Kraft, Stuttgart, Pfeiffer.

Gesamtcurriculum
Umfang
6 Module (8 Seminare, 96 UE)

Gesamtgebühr
1.520 €,
Ermäßigung bei Vorauszahlung: 60 € (1460 €)
gilt nicht bei Bildungsscheck und Bildungsprämiengutschein






Leitung
Susanne Lücke

Wissenschaftliche Begleitung und Gastdozentin
Dr. med. Agnes Balten

Seminarzeit
Fr 18-21 h, Sa 10-18 h

Veranstaltungsort
bik Meierfeld 2, 33611 Bielefeld



kurs nr. 3-56
Modul 5
Kunsttherapie in der Behandlung Dissoziativer Störungen
Inhalt
In der Behandlung (komplexer) dissoziativer Störungen stellt die Kunsttherapie eine wichtige Möglichkeit dar, Kontakt zu verschiedenen voneinander abgespaltenen Persönlich- keitsanteilen herzustellen und die innere Kommunikation und Kooperation zwischen diesen zu fördern.
In diesem Seminar werden Aspekte aus der Forschungsarbeit der amerikanischen KunsttherapeutInnen Cox und Cohen vorgestellt, die zu einem besseren Verständnis bildnerischer Gestaltungen von hoch dissoziativen PatientInnen beitragen. Grundlagen der Diagnostik und Behandlung dissoziativer Störungen werden vermittelt und in ihrer Bedeutung für die eigene kunsttherapeutische Arbeit erörtert. Anhand praktischer Übungen und eigener bildnerischer Gestaltungen werden kunsttherapeutische Interventionen erprobt, die sich in der Arbeit mit hoch dissoziativen PatientInnen bewährt haben.
Für die Teilnahme sind Grundkenntnisse in der Behandlung von Traumafolgestörungen Voraussetzung.
Umfang
2 Seminare (24 UE)

Termine
02. - 03.12.2011 und 17. - 18.02.2012
(jeweils Fr 18-21 h, Sa 10-18 h)

Gebühr
440 € (Material incl.)

Leitung
Susanne Lücke, Dr. med. Agnes Balten

Veranstaltungsort
bik Meierfeld 2, 33611 Bielefeld



Für diesen Kurs sind alle Plätze belegt!


Modul aus dem Curriculum 3-06 (Jahresprogramm 2011)
kurs nr. 3-66
Modul 6
Übung, Vertiefung, Supervision: Kunsttherapie in der Behandlung von Traumafolgestörungen
Inhalt
Dieses Seminar beinhaltet:
- Imaginative und kunsttherapeutische Übungen
für die Einzel- und Gruppenarbeit
einschließlich methodischer Reflektion
- Vertiefung diagnostischer und
therapeutischer Grundlagen
- Reflektion der Belastungen und Ressourcen
im persönlichen Arbeitsfeld
- Psychohygiene/Selbstfürsorge für Therapeu-
tInnen
- Fallsupervision


Fallvignetten aus der eigenen therapeutischen
Praxis, wenn möglich mit PatientInnen-Bildern
(maximal 3 Bilder sind erwünscht).
Umfang
1 Seminar (12 UE)

Termine
30. - 31.03.2012
(Fr 18-21 h, Sa 10-18 h)

Gebühr
180 €

Leitung
Susanne Lücke

Veranstaltungsort
bik Meierfeld 2, 33611 Bielefeld


Modul aus dem Curriculum 3-06 (Jahresprogramm 2011), für das Sie sich noch anmelden können
kurs nr. 3-77
Zusatzseminar (Psychotraumatologie)
TraumapatientInnen in der kunsttherapeutischen Gruppe
Inhalt
In diesem Seminar sollen kunsttherapeutische Übungen, Anregungen und Themen erprobt werden, die TraumapatientInnen eine systematische Ich-Stärkung, den Kontakt zu Ressourcen, das Erlernen von Selbstmanagement im Umgang mit Belastungen sowie das Entwickeln von Selbstschutz und Selbstfürsorge innerhalb der kunsttherapeutischen Gruppe ermöglichen.
Es sollen Rahmenbedingungen für die kunsttherapeutische Gruppenarbeit erörtert werden, die es TraumapatientInnen erleichtern, die kunsttherapeutische Gruppe selbst als Ressource, d.h. in ihren inspirierenden, nährenden, erweiternden und korrigierenden Aspekten, zu nutzen. Die Möglichkeiten und Grenzen der kunsttherapeutischen Gruppenarbeit sollen unter Berücksichtigung der spezifischen Schwierigkeiten in der Arbeit mit homogenen und mit gemischten PatientInnengruppen, so wie in ihrem Bezug zum jeweiligen institutionellen Rahmen ausgelotet werden.
Das Seminar eignet sich als Einzelseminar für neue TeilnehmerInnen und als Ergänzung für ehemalige TeilnehmerInnen.
Umfang
1 Seminar (12 UE)

Termine
27. - 28.01.2012
(Fr 18-21 h, Sa 10-18 h)

Gebühr
180 €

Leitung
Susanne Lücke

Veranstaltungsort
bik Meierfeld 2, 33611 Bielefeld
kurs nr. 3-17
Modul 1
Stressbewältigung und Ich-Stärkung in der Kunsttherapie
Inhalt
Der Einsatz Ich-stärkender Imaginationen hat sich nicht nur in der Behandlung von akutem und chronischem Stress bei vielen psychischen und psychosomatischen Erkrankungen bewährt, sondern sich als ebenso hilfreich in der Bewältigung von Alltagsbelastungen erwiesen - nicht zuletzt in der Bewältigung des Berufsalltags von TherapeutInnen. Im Malen finden Imaginationen einen kreativ-schöpferischen Ausdruck, können verstärkt und vertieft werden. Angeleitete Imaginationen können eine Hilfe sein, den Prozess des Gestaltens anzuregen. Umgekehrt kann das bildnerische Gestalten insbesondere bei früh traumatisierten PatientInnen den Zugang zu hilfreichen inneren Bildern ermöglichen, bzw. erleichtern.
In diesem Seminar werden die theoretischen Grundlagen der Entstehung von toxischem Stress vermittelt. Angeleitete Imaginationsübungen werden gestalterisch erkundet, und in ihren besonderen Wirkfaktoren sowohl für den eigenen Alltag, als auch für die therapeutische Arbeit erörtert.
Umfang
1 Seminar (12 UE)

Termin
02. - 03.03.2012
Der Kurs am 02. und 03.03.2012 ist ausgebucht.

Zusätzlicher Termin, für den Sie sich noch anmelden können:
16. - 17.03.2012

(Fr 18-21 h, Sa 10-18 h)

Gebühr
180 €

Leitung
Susanne Lücke

Veranstaltungsort
bik Meierfeld 2, 33611 Bielefeld
kurs nr. 3-27
Modul 2
Kunsttherapie in der Behandlung der Posttraumatischen Belastungs-
störung
Inhalt
Die Kunsttherapie stellt eine wichtige Möglichkeit zur Aktivierung von Ressourcen und zur Integration traumatischer Erfahrung dar. Insbesondere für früh traumatisierte PatientInnen ist das bildnerische Gestalten eine wichtige Möglichkeit zur Entwicklung der Symbolisierungsfähigkeit und eine Brücke zur Verbalisierung. Neben der Strukturierung und Differenzierung einer als chaotisch erlebten Innenwelt, stellt die Wiederherstellung des Vertrauens in die eigene Entscheidungs- und Handlungskompetenz ein vorrangiges Ziel in der kunsttherapeutischen Behandlung dar.
In diesem Seminar werden die Grundlagen der Diagnostik und Behandlung der einfachen und der komplexen PTBS vermittelt. Auf dem Hintergrund des Drei-Phasen-Modells der Traumatherapie und des Konzeptes der Psychodynamisch-Imaginativen Traumatherapie (PITT nach Reddemann) werden praktische Übungen und kunsttherapeutische Interventionen erprobt, die sich in der Behandlung von Traumafolgestörungen bewährt haben.
Umfang
2 Seminare (24 UE)

Termine
11. - 12.05.2012 und 29. - 30.06.2012
(jeweils Fr 18-21 h, Sa 10-18 h)

Gebühr
360 € (Material incl.)

Leitung
Susanne Lücke

Veranstaltungsort
bik Meierfeld 2, 33611 Bielefeld
kurs nr. 3-37
Modul 3
Ressourcenaktivierung in der Kunsttherapie
Inhalt
Die Kunsttherapie ermöglicht einen direkten Zugang zu bewussten und unbewussten inneren und äußeren Kraftquellen. Die Aktivierung dieser Ressourcen bildet eine wesentliche Voraussetzung zur Bewältigung psychischer Belastungen.
In diesem Seminar werden Aspekte aus der Ressourcenarbeit der Psychodynamisch- Imaginativen Traumatherapie (PITT nach Reddemann) und der EMDR-Methode vermittelt. Es wird Gelegenheit geben, das systematische Aufsuchen, Aktivieren und Verankern von Ressourcen anhand praktischer Übungen und eigener bildnerischer Gestaltungen zu erproben und in seine Anwendungsmöglichkeiten im eigenen Arbeitsfeld zu erörtern.
Umfang
1 Seminar (12 UE)

Termine
07. - 08.09.2012

Gebühr
180 € (Material incl.)

Leitung
Susanne Lücke

Veranstaltungsort
bik Meierfeld 2, 33611 Bielefeld
kurs nr. 3-47
Modul 4
Kunsttherapie in der Arbeit mit Anteilen der Persönlichkeit
Inhalt
In der Arbeit auf der 'Inneren Bühne' stellen kunsttherapeutische Methoden ein wertvolles Medium dar, um die inneren Akteure in ihren jeweiligen Erinnerungen, Gefühlen und Empfindungen differenziert wahrzunehmen, ihre dysfunktionalen Gewohnheiten zu modifizieren und ihre Ressourcen zu integrieren. Ziel der Arbeit mit verschiedenen Ich- oder Selbstzuständen ist die friedliche Koexistenz, eine gegenwarts- und zukunftsorientierte innere Kommunikation und Kooperation. Die Basis für dieses Seminar bilden Vorgehensweisen aus der Ego-State-Therapie, der Psychodynamisch-Imaginativen Traumatherapie (PITT nach Reddemann), so wie aus der systemischen Therapie. Die Arbeit mit verschiedenen Anteilen der Persönlichkeit ist in der Behandlung vieler psychischer Erkrankungen sinnvoll einsetzbar und - nicht zuletzt - im Verständnis eigener innerseelischer Vorgänge und dem Verständnis unserer Mitmenschen hilfreich und wertvoll.
Umfang
1 Seminar (12 UE)

Termine
26. - 27.10.2012
(Fr 18-21 h, Sa 10-18 h)

Gebühr
180 € (Material incl.)

Leitung
Susanne Lücke

Veranstaltungsort
bik Meierfeld 2, 33611 Bielefeld
kurs nr. 3-57
Modul 5
Kunsttherapie in der Behandlung Dissoziativer Störungen
Inhalt
In der Behandlung (komplexer) dissoziativer
Störungen stellt die Kunsttherapie eine wichtige
Möglichkeit dar, Kontakt zu verschiedenen
voneinander abgespaltenen Persönlichkeits-
anteilen herzustellen und die innere Kommuni-
kation und Kooperation zwischen diesen zu fördern.
In diesem Seminar werden Aspekte aus der Forschungsarbeit der amerikanischen KunsttherapeutInnen Cox und Cohen vorgestellt, die zu einem besseren Verständnis bildnerischer Gestaltungen von hoch dissoziativen PatientInnen beitragen. Grundlagen der Diagnostik und Behandlung dissoziativer Störungen werden vermittelt und in ihrer Bedeutung für die eigene kunsttherapeutische Arbeit erörtert. Anhand praktischer Übungen und eigener bildnerischer Gestaltungen werden kunsttherapeutische Interventionen erprobt, die sich in der Arbeit mit hoch dissoziativen PatientInnen bewährt haben.
Für die Teilnahme sind Grundkenntnisse in der Behandlung von Traumafolgestörungen Voraussetzung.
Umfang
2 Seminare (24 UE)

Termine
30.11. - 01.12.2012 und 25. - 26.01.2013
(jeweils Fr 18-21 h, Sa 10-18 h)

Gebühr
440 € (Material incl.)

Leitung
Susanne Lücke, Dr. med. Agnes Balten

Veranstaltungsort
bik Meierfeld 2, 33611 Bielefeld
kurs nr. 3-67
Modul 6
Übung, Vertiefung, Supervision: Kunsttherapie in der Behandlung von Traumafolgestörungen
Inhalt
Dieses Seminar beinhaltet:
- Imaginative und kunsttherapeutische Übungen
für die Einzel- und Gruppenarbeit
einschließlich methodischer Reflektion
- Vertiefung diagnostischer und
therapeutischer Grundlagen
- Reflektion der Belastungen und Ressourcen
im persönlichen Arbeitsfeld
- Psychohygiene/Selbstfürsorge für Therapeu-
tInnen
- Fallsupervision


Fallvignetten aus der eigenen therapeutischen
Praxis, wenn möglich mit PatientInnen-Bildern
(maximal 3 Bilder sind erwünscht).
Umfang
1 Seminar (12 UE)

Termine
22. - 23.02.2013
(Fr 18-21 h, Sa 10-18 h)

Gebühr
180 €

Leitung
Susanne Lücke

Veranstaltungsort
bik Meierfeld 2, 33611 Bielefeld
b i k - Bielefelder Institut für Kunsttherapie